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siro

Der mit der Conrad-Tüte

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1

Sonntag, 23. Juni 2013, 22:40

Empfänger AR6115e setzt aus

Wir haben heute Probleme mit dem Empfänger AR6115e von Spektrum festgestellt. Er setzte teilweise aus.
Ein identischer, neuer Empfänger zeigte gleiches Verhalten. Der/die Empfänger waren also okay.

Nach vielen Versuchen stellten wird fest, dass bei höherer Belastung des BEC (Batterie Elemination Circuit) der Empfänger kurzzeitig aussteigt,
wenn mehrere Servos gleichzeitig gesteuert werden. Hier entsteht vermutlich ein Spannungseinbruch und meine Idee war nun, es tritt ein sogenannter "Brown Out Detection" auf.
Nach einiger Recherche habe ich aber gelesen, dass dies NUR bei den älteren DSM2 Empfängern passieren soll und die DSMX Modelle KEINEN Brown Out mehr haben sollen.
Die DSM2 Modelle binden bei Problemen angeblich innerhalb von 3 Sekunden neu, während die DSMX Modelle nur noch 1 Sekunden benötigen.
Ob sich das jetzt auf den Verlust des Sende/Empfangs-Signals oder einer Störung durch Spannungseinruch bezieht, sei mal dahingestellt.

Trotzdem haben wir mal einen Kondensator für zusätzliche Siebung an den Empfänger angeschlossen.
Mit Erfolg, das Problem war beseitigt.

Nun würde ich na nicht Siro sein, wenn ich nicht meinen Empfänger gleich mal zerlegt hätte. Die Neugier hat wieder zugeschlagen:

index.php?page=Attachment&attachmentID=269


Es befinden 2 Leiterplatten im Empfängner. Eine fürs Senden/Empfangen (HF-Teil) und die zweite Leiterplatte zum Steuern der Servos.
Bestückt sind beide Leiterplatten mit Chips aus dem Hause Cypress Semiconductor
Auf der HF-Platine befindet sich ein 2,4GHz Tranceiver Chip vom Typ CYRF6936 sowie ein PSoC (Programmable Sytstem on Chip) vom Typ CY8C214342
Dies ist ein Mikroprozessor mit M8C Kern und diversen Periperieeinheiten die nach Bedarf programmiert werden können.
Dieser identische PSoC befindet sich auch nochmal auf der Leiterplatte für die Servoansteuerung.
Auf der Servoleiterplatte befindet sich ein Spannungsregler MIC5205. Dieser sorgt für eine geregelte 3 Volt Versorgung des gesamten Systems.
Meiner Meinung nach bricht hier die Spannung kurz ein und sorgt für einen Neustart des bzw. der beiden PSoC's. Evtl. ist in den Chips sogar ein spezielles Verhalten programmiert worden,
denn sie haben intern einen LVD (Low Voltage Detect) integriert und können/könnten gezielt darauf reagieren. Wie das nun wirklich gehandhabt wird von Horizon lässt sich natürlich nicht ermitteln.

Warum hab ich mir das so genau angesehen ?
Ich hätte mir vorstellen können, dass man durch ein Software-Update das Brown-Out-Detection deaktivieren kann und hätte sicher mal nachgefragt bei Horizon ob sowas möglich ist.
Da hier aber mehrere Chips mit Software zusammenspielen hat sich das natürlich erledigt. Aber interessant war es trotzdem. Für mich zumindest :)

Fazit:
Bei Problemen oder auch GENERELL tut ein zusätzlicher Siebkondensator am Empfänger nicht weh, ganz im Gegenteil, er dient der zusätzlichen Sicherheit.
Grüße von Siro
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2

Montag, 24. Juni 2013, 07:46

Das Thema hat echt Nerven gekostet !
Dank Ingo seinen Kondensator konnte ich wenigstens noch paar Akkus fliegen.

Hier ein Bild von der "Bombe"

Gruß
Dustin

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3

Montag, 24. Juni 2013, 08:01

Es ist schon hammerhart, was Spektrum da für einen Müll auf den Markt wirft.
Ich stelle mir nur mal vor, wenn Du nicht zufällig drauf gekommen wärst, dass die Servos plötzlich aussetzen.... ;(
Ich glaube nicht, dass Dir Spektrum da was ersetzt hätte.
Eine absolute Frechheit. :no :no :no
Gruß
Frank


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4

Montag, 24. Juni 2013, 11:52

Ersatz bekommste da ganz sicher nicht ....

Man ist ja sicher in der Pflicht dies vor Flugantritt zu testen - und das habe ich ja zum Glück getan ;)
Ich bin guter Dinge das Bernd da was zaubert :P
Gruß
Dustin

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siro

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5

Montag, 24. Juni 2013, 13:46

Das Problem liegt nicht direkt bei Spektrum, sondern in der allgemeinen Verkabelung bei den Hubis.
ALLE Servos hängen direkt am Empfänger (da haben die eigentlich garnichts zu suchen) zumindest nicht die Versorgungsleitungen und die werden dann über ein (oft viel zu dünnes Kabel) zur Versorgung dem BEC zugeführt. Der sitzt ja auf dem Motorregler. Wenn jetzt die Servos mal bischen mehr Strom ziehen, bricht die Spannung am Empfänger zusammen, weil der gesamte Strom über das eine "dünne" Kabel vom Motorregler fliesst.
Die Kabelführung ist einfach mal schlecht gelöst, leider bei fast allen Helis. Normalerweise müsten die Stromführenden Kabel der Servos separat direkt bis zum BEC,
Masse sogar bis zum Akku, geführt werden. An den Empfänger gehören nur die Steuersignale.
Der zusätzliche Kondi ist eigentlich nur erforderlich wegen der schlechten Kabelführung.

Ich hab das mal aufgezeichnet, wie da die Ströme fliessen:
Wie man sieht muss das Verbindungskabel vom Motorregler zum Empfänger die gesamten Ströme aufnehmen.
Wenn dieses Kabel dünn genug ist oder beschädigt oder schlecht gekrimmt, ist ein Crash vorprogrammiert.
Dann fällt an dem Kabel eine zu hohe Spannung ab und der Empfänger will nicht mehr.

index.php?page=Attachment&attachmentID=272


Eine wesentlich bessere Verkabelung wäre nach folgendem Prinzip, das lässt sich leider nicht so ohne weiteres lösen:

index.php?page=Attachment&attachmentID=273

Am besten wäre ein separater BEC für Empfänger und Servos.
Grüße von Siro
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