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siro

Der mit der Conrad-Tüte

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1

Mittwoch, 4. Januar 2017, 22:15

Akku Abschaltung für Heizkoffer

Siro ist mal wieder am Basteln :rolleyes:

Einige von uns haben ja einen Heizkoffer für Akkus,
die grade in dieser Jahreszeit sicherlich im Einsatz sind.

Nun war die Frage ob es da nicht was gibt um den Akku rechtzeitig abzuschalten,
bevor er unterladen und damit zerstört wird.

Im Prinzip is das ja nix aufregendes und hier die erste "erprobte" Schaltung.

index.php?page=Attachment&attachmentID=1350


Der Ruhestrom, also der Strom wenn der Akku abgeschaltet hat, liegt unter einem Milliampere.

Durch den überdimensionierten Mosfet kann man locker 50 Ampere Strom schalten.
Entscheidend war jedoch nur, dass er recht niederohmig durchschaltet um keine unnötigen
zusätzlichen Verluste zu bekommen und das macht er super mit ca. 0,007 Ohm.

Etwas ungewöhnlich erscheint vermutlich, dass ich nicht die Plus sondern die Minusleitung schalte.
Das hat den Hintegrund, dass man so einen N-Channel Mosfet nehmen kann und diese sind
meist besser (niederohmiger + günstiger) als P-Channel Mosfets.

Ein/Abschaltpunkt bzw. die Spannungen dafür habe ich mal eingetragen ins Schaltbild.
Nur über die Abschaltpunkte usw. bin ich mir noch nicht sicher und da würd ich gern eure Meinung zu hören.

Diese Spannungen sind ja unter Last meist von 2 Ampere je nach Heizkoffer.
Deshalb können wir also ruhig bis 3,5 Volt pro Zelle entladen :rolleyes: oder doch nicht ....

Ich habe vorerst eine Hysterese von ca 120mV festgelegt aus folgendem Grund.

Für den Heizkoffer nimmt man sicher alte, ausrangierte Akkus.
Diese haben dann oft einen höheren Innenwiderstand. Wenn jetzt die Heizung angeht und Strom
fliesst, bricht die Spannung etwas zusammen, das merkt natürlich auch die Schaltung und würde
unter Umständen dauern ein und wieder ausschalten, oder sogar ins schwingen geraten.

Wenn wir von einer schlechten Zelle ausgehen mit 30 mOhm Innenwiderstand
dann haben wir bei 3 Zellen 90 mOhm.
bei einem Strom von 2 Ampere fällt dort einen Spannung von 270 mVolt ab.

Hm, ich glaub das muss ich noch anpassen.

Könnt ja mal Vorschläge machen. ^^
Grüße von Siro
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2

Donnerstag, 5. Januar 2017, 07:50

Unter Last könnte die ABschaltspannung des Lipos doch auch locker 3,2V/Zelle betragen da ja nur ein Geringer Strom gezogen wird.
Gruss Jens

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siro

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3

Samstag, 7. Januar 2017, 18:03

So, da bin ich wieder.

Ich habe noch Einiges geändert und mich entschlossen die Abschaltschwelle einstellbar zu machen.
Sie kann nun zwischen ca. 3,2 bis 3,9 Volt eingestellt werden.
Die Hysterese beträgt jetzt ca. 350mV

Das sieht nun so aus:

index.php?page=Attachment&attachmentID=1351

Der Leistungsmosfet, welcher den Akku wegschaltet spielt hier kaum eine Rolle, da geht so ziemlich alles was rumliegt.. ^^
Man kann auch einen SMD Mosfet nehmen.
z.B. IRLML 0030 (Preis:18 cent bei Reichelt :rolleyes: )
Der kann 5,3 Ampere hat ein OnWiderstand von nur 27 Millohm wenn er mit 10 Volt angesteuert wird und das ist
in dieser Schaltung fast immer gegeben. Selbst bei nur noch 4,5 Volt hat er nur 40mOhm.
Ebenso gehen viele BUZ Typen wie BUZ-11 und ähnliche.

So könnte die Leiterplatte aussehen:
index.php?page=Attachment&attachmentID=1352
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »siro« (7. Januar 2017, 20:56)


borstel

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Sonntag, 8. Januar 2017, 00:04

Siro TOP :)

siro

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Donnerstag, 12. Januar 2017, 10:14

Bitte noch nicht nachbauen, es gibt noch ein Problem.... :P ich arbeite dran.
Habe inzwischen eine SMD Variante gebaut mit gleichem Problem.

Das Problem wird jetzt schon klarer....

Meine Schaltung sollte ein "Durchschleif Objekt" sein, Also:
12 Vott Stecker rein und 12 Volt Stecker wieder raus. Eeinfach zum Dazwischen stecken mit nem XT60 Stecker

Was ich aber nicht richtig bedacht habe, sind die Zuleitungen usw.
Bei einigen Ampere fällt da nicht wenig an Spannung ab und das bringt die Schaltung zum Klingeln/Schwingen/Ausflippen....
Wenn der Strom eingeschaltet wird, fliessen so 2-3 Ampere in die Heizfolien.
Das ist im Prinzip nicht viel, aber wenn man eine Zuleitung benutzt die 100 Millohm hat :rolleyes: , dann fallen da halt 0,3 Volt ab
und das auf der Plus und auf der Minus Leitung. Das bedeutet die Spannung sinkt um 600mV ab und die Schaltung
reagiert entsprechend mit Abschaltung, dann erholt sich die Spannung wieder und gibt den Strom wieder frei. ;)
Naja so läuft das dann im Kreise und das mag weder der Anwender noch der Transistor....
Dazu kommt noch der Inenwiderstand des Akkus, da geht auch noch was verloren und auf den Leiterbahnen ebenso.
Was nützt mir also ein super Mosfet mit paar Milliohm, wenn davor Leitung mit dem zehnfachen des Widerstandes liegen :whistling:

Jetzt wird umgefrickelt :) und die ersten Erfolge stellen sich schon ein.

Planung ersetzt Zufall durch Irrtum :drinks
Grüße von Siro
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »siro« (13. Januar 2017, 14:45)